Unsere Satzung


§ 1 Name, Sitz, Verbandsmitgliedschaft
(1) Der Verein führt den Namen „UP Unternehmerinnen Potenzial im Saarland e.V.“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach Eintragung lautet der Name „UP Unter-nehmerinnen Potenzial im Saarland e.V.“
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Saarbrücken
(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit
(1) Zweck des Vereines ist die Förderung sowohl von Unternehmerinnen, Frauen in der Orientierungs- und Existenzgründungsphase als auch berufstätiger Frauen in Führungsposi-tionen und die Gleichstellung von Männern und Frauen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, z.B. Infoveranstaltungen.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(4) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künf¬tige Verwendung dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 3 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede volljährige, geschäftsfähige weibliche natürlich Person werden sowie eine juristische Person, die zumindest von einer Frau vertreten wird.
(2) Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ohne Stimmrecht auf Lebenszeit ernennen. Ebenso kann als förderndes Mitglied ohne Stimm¬rechte aufgenommen werden, wer dem Verein ohne feste Beitragspflicht Geld- bzw. Sach-zuwendungen oder unentgeltliche Dienstleistungen erbringt. Ehren- und Fördermitglieder können auch unabhängig von den Anforderungen des Absatzes 1 ausgewählt werden.
(3) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist.
(4) Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ableh-nung des Antrages ist er nicht verpflichtet, der Antragstellerin die Gründe mitzuteilen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Tod des Mitgliedes, Ausschluss oder Strei-chung von der Mitgliederliste.
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 2 Monaten einzuhalten ist.
(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbei-trägen oder Teilen hiervon im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstandes über die Strei¬chung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.
(4) Verletzt ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Vereinsinteressen, schadet es dem Verein oder macht es sich unehrenhafter Handlungen schuldig, kann es durch Beschluss des Vorstandes, der mit ¾-Mehrheit gefaßt werden muss, aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schrift¬lichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluss des Vorstandes ist zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitglieder¬versammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Be¬schlusses beim Vorstand einzulegen. Nach Ablauf dieser Frist ist die Berufung unzulässig. Der Vorstand hat innerhalb von zwei Monaten nach Erhalt der Berufung eine Mitgliederver¬sammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.
(5) In minderschweren Fällen des Absatzes 4 kann der Vorstand Vereinsstrafen wie z.B. Rü-gen, Geldbußen, Versammlungsausschlüsse verhängen. Es gelten hierfür die in Absatz 4 angegebenen Verfahrensgrundsätze.

§ 5 Mitgliedsbeiträge
(1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
(2) Höhe und Fälligkeit der Beiträge bestimmt die Mitgliederversammlung.
(3) Ehrenmitglieder und Fördermitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen be-freit.
(4) Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stun-den.

§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern, und zwar der Vorsitzenden, der Stellvertretenden Vorsitzenden und der Schatzmeisterin, maximal 8 Mitgliedern.
Der Vorstand kann seine Aufgaben an andere geeignete Personen und Gremien delegieren. Die Arbeitsaufträge werden schriftlich erteilt.
(2) Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit, falls die vorliegende Satzung keine ge-genteiligen Angaben enthält. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzen-den. Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
(3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des geschäftsfüh-renden Vorstandes vertreten. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus der Vorsitzenden, der stellvertretenden Vorsitzenden und der Schatzmeisterin. Die Vorsitzende des Vorstandes kann Rechtsgeschäfte über Verpflichtungen bis 2.000 DM im Einzelfall alleine mit Wirkung für den Verein abschließen.
(4) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ übertragen sind.
(5) Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Führung der laufenden Geschäfte des Vereins
b) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tages¬ordnung
c) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
d) Erstellung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes
e) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern
f) Einstellung und Kündigung von Personal, Öffentlichkeitsarbeit

§ 8 Wahl des Vorstandes
(1) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Kandidatinnen können von sämtlichen Mitgliedern vorgeschlagen werden und müssen Ver-einsmitglied sein.
(2) Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren, gerechnet ab der Wahl, gewählt. Er bleibt in jedem Falle bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.
(3) Mit der Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt des Vorstandsmitgliedes. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amts-dauer der Ausgeschiedenen eine Nachfolgerin wählen.

§ 9 Satzungen und Beschlüsse des Vorstandes
(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die von der Vorsitzenden bzw. deren Verhinderung von der stellvertretenden Vorsitzenden mit einer Einberufungsfrist von mindestens einer Wo-che einberufen werden.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
(3) Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen.
(4) Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen.

§ 10 Mitgliederversammlung
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme, Stimmrechtsbündelung und Vertretung sind nicht zulässig.
(2) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheit zuständig:
a) Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Jahr, Entgegennahme des Jahresberichtes, Entlastung des Vorstandes
b) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
d) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins
e) Beschlussfassung über Berufung gegen Vereinsstrafen einschließlich dem Ausschlie-ßungsbeschluss
f) Ernennung von Ehren- und Fördermitgliedern

§ 11 Einberufung und Ablauf der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand mindestens einmal im Jahr einbe-rufen. Die schriftliche Einladung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen und Angabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladungs-schreiben folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte von dem Mitglied dem Verein mitgeteilte Adresse gerichtet ist.
(2) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Diese Ergänzungen werden von der Versammlungsleiterin zu Beginn der Versammlung bekanntgegeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine ¾-Mehr-heit erforderlich.
(3) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind von dem Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder ¼ der Mitglieder dies schriftlich beantragen.
(4) Die Mitgliederversammlungen wird von der Vorsitzenden, bei deren Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende oder bei deren Verhinderung durch die Schatzmeisterin ge-leitet.
(5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden Mitglieder beschlussfähig.
(6) Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit, sofern nichts Gegenteiliges be-stimmt ist. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen und für die Auflösung des Vereins eine Mehrheit von 9/10 der abgegebenen Stimmen erfor¬derlich. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Hat keine Kandidatin mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten, fin¬det eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidatinnen statt, die die meisten Stimmen er¬halten haben.
(7) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von der jeweiligen Schriftführerin zu unterzeichnen ist.
(8) Die Art der Abstimmung bestimmt die Versammlungsleiterin. Die Abstimmung muss schriftlich und geheim durchgeführt werden, wenn ein Drittel der Erschienenen dies beant-ragt.

§12 Haftungsausschluss
Eine Haftung der Vorstandsmitglieder gegenüber dem Verein beschränkt sich auf vorsätzli-che Pflichtverletzungen. Die Haftung für fahrlässiges Verhalten der Organe sowie für jedes Verschulden von Erfüllungsgehilfen wird ausgeschlossen. Soweit Schadensersatzansprüche von Vereinsmitgliedern gegen den Verein oder handelnde Vereinsmitglieder bestehen, hat die Geschädigte auch das Verschulden der für den Verein Handelnden und die Kausalität zwischen Pflichtverletzung und Schaden zu beweisen. Eine unmittelbare Haftung der Ver-einsmitglieder, insbesondere des Vorstandes, für Schadensersatzansprüche gegen den Ver¬ein ist ausgeschlossen.


Stand November 2011